Am Sonntag, 12. Juli,  stand das nächste Bundesliga-Rennen in Verl an. Durch einige kurzfristige Ausfälle war es am Vortag noch etwas hektisch, doch zum Glück ist Hannah bei den Mädels und Alex bei den Jungs kurzfristig eingesprungen, sodass beide Teams doch noch komplett an den Start gehen konnten. Bei relativ warmen Bedingungen ging es dann auf die Sprintdistanz ( 750 Meter Schwimmen, knappen 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) mit Windschattenfreigabe.

Insgesamt war es ein gelungener Wettkampf und das Mädels-Team konnte einen guten sechsten Platz erreichen, mit dem wir zufrieden sind. Hannah war dabei trotz Langdistanztraining am Samstag die Beste, wobei sich das Team geschlossen stark präsentierte.

Für unser Männer-Team waren Fabian, Roel (NL), Oliver (DK), Alex und der Teamkapitän Max am Start. Jonas, welcher ursprünglich eingeplant war, musste seinen Start leider kurzfristig absagen. Alex sprang für ihn spontan ein.  Als schnellster aus dem Team konnte Oliver das Wasser verlassen und sich somit in die erste Radgruppe begeben. Es folgten Fabian, Roel, Max und Alex. Fabian und Roel verpassten den Sprung in die Spitzengruppe knapp. Max startete seine Aufholjagd im Expressmodus auf dem Rad nach vorne.

Während sich die erste Radgruppe zunächst leicht absetzen konnte, formte sich dahinter eine lange Perlenkette aus Athleten.
Nach und nach wuchs die Verfolgergruppe an und saugte alles auf, was sich zwischen der ersten und der großen Verfolgergruppe befand. Unseren Schwimmern Oliver und Fabian wurde schnell klar, dass es wohl zu einer Laufentscheidung kommen wird. Zum Ende der ersten Radrunde schob sich somit die mittlerweile circa 40 Mann starke Gruppe in die erste Gruppe vor. Die erste Runde wurde mit einem Schnitt von 47 Stundenkilometern absolviert.

Ganz zum Leid von Alex, der den Anschluss an die Verfolgergruppe nicht herstellen konnte. Die zweite Runde war dann für alle Athleten entspannter. Die größte Herausforderung für unsere Jungs war es, sich bis zum Laufen aus den Stürzen herauszuhalten. Fabian und Oliver sprangen als erstes aus dem Team vom Rad, Roel und Max agierten passiver und vertrauten auf ihre Laufstärke.

Max hatte einen guten Tag erwischt und konnte auf Rang sieben (+0:31) vorlaufen. Dahinter folgten Roel (21. +1:28), Fabian (29. +2:01), Oliver (56. +4:22) und Alex (69. +11:37). Sieger war der Kölner Nicklas Hogervorst, der sich zum Ende des Laufes absetzen konnte (53:25). Oliver war beim Laufen leider geplagt von Magenkrämpfen und verpasste somit ein besseres Ergebnis.

Am Ende stand ein solider 8. Platz als Team. In der Gesamtwertung bedeutet dies Rang 12. Nun geht es einmal vom Westen (Verl) quer durch Deutschland in den Osten (Grimma), wo dann das vierte Rennen der Saison stattfindet.

Text: Mirja Hinsch & Max Schröter