
Am Samstag, 25.07. fuhren Svea, Jana, Frida und ich (Jenny) nach Stuhr, wo am Sonntag das vierte Rennen der Saison stattfand, der Silbersee Triathlon Stuhr. Die längste Distanz der Regionalliga Nord stand uns bevor. Eine olympische Distanz. Das bedeutet, 1500 Meter Schwimmen (2 Runden mit Landgang), 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilomter Laufen. Letzteres auf Schotter zweimal um den Silbersee.
Mit Frida zusammen stiegen wir als erste Frauen aus dem Wasser. Das Radfahren war sehr schnell! Svea und Jana konnten auf dem Rad deutlich aufholen. Ich selbst lief nach 1 Stunde und 59 Minuten als erste Frau ins Ziel. Meinen Zieleinlauf hat der Veranstalter leider verpasst, weil ich mit einigen Männern einlief, die 2 Minuten vor uns gestartet sind. Dafür konnte ich dann direkt zur Strecke und die anderen Teammitglieder anfeuern. Svea sicherte sich den 3. Platz auf dem Podium, Jana den 8. Platz, womit unser Team mit reichlich Abstand Gesamt Erste wurde und Frida lief ein ganz starkes Debüt auf der Distanz, die sie sogar erst seit diesem Jahr absolvieren darf.
Bei den Männern waren wir mit drei Athleten am Start, wodurch bereits im Vorhinein klar war, dass uns ein gewisser Nachteil in der Gesamtwertung entstehen würde. Jonas war aus Dänemark in sehr guter Form angereist und hatte große Hoffnungen gehegt. Er untermauerte dies auch mit einem starken Schwimmen und entstieg dem Silbersee mit der Spitze nach knapp 19 Minuten. Auf Rang 4 folgte ihm Fabian aus dem Wasser und Finn befand sich etwas dahinter in einer größeren Gruppe. Nach dem Radfahren dann der Schock – Jonas musste das Rennen in aussichtsreicher Position aufgrund eines technischen Defekts am Rad beenden. Fabian kämpfte sich schlussendlich auf Platz 8 ins Ziel und Finn lief auf Platz 30 ins Ziel. Somit lief das Rennen leider wesentlich schlechter, als wir das erhofft hatten. Am Ende des Tages kamen wir so nicht in die Wertung und brauchen jetzt in Bad Zwischenahn eine Top-Leistung, um nicht abzusteigen.

Erfreuliche Nachrichten gab es im offenen Bewerb. Dort sicherte sich Emily den Tagessieg. Ein sehr erfolgreicher Tag für unsere Damenmannschaft, denn nach dem vierten von fünf Rennen haben sie in der Regionalliga das Podium diese Saison sicher und 6 Plätze Vorsprung auf den zweitplatzierte Team.
Text: Jenny Jendryschik & Alexander Huber
