Am Samstagmorgen ging es für unsere beiden Teams, Damen und Herren, zur Saisoneröffnung nach Itzehoe. Ein anspruchsvolles Format erwartete uns: Zwei Mal Supersprint. Bedeutete, dass circa 400 Meter geschwommen werden mussten, 8 Kilometer auf dem Rad zurückzulegen waren und nochmals 2,5 Kilometer zu laufen waren. Ohne Pause, das Ganze zweimal.

Das Wetter spielte glücklicherweise mit, die Sonne schien und bot uns somit optimale Bedingungen für einen schnellen Wettkampftag. Vor Ort angekommen, haben wir die Strecke noch einmal genau studiert und die Wechselzone eingerichtet. Für unser Damen-Team gingen Andrea, Kathia, Liv und Emily an den Start. Bei den Jungs ging es mit den Athleten Lasse, Roel (NL), Fabian und dem Teamkapitän Max allerdings zuerst gegen 16:30 Uhr in den See.
Nach dem Schwimmen konnte sich zunächst Fabian in der vorderen Gruppe platzieren. Hinterher eilten Roel, Lasse und Max, die sich an der langen Perlenkette nach dem Schwimmen auf dem Rad nach vorne arbeiten mussten. Kurz vor dem zweiten Wechsel fuhren dann circa 50 von 60 Athleten gemeinsam in die Wechselzone ein. Unsere Athleten waren alle dabei.
Was für Fabian als starker Schwimmer ein Fluch war, kam dem Rest von uns entgegen. Als Letzter aus der Wechselzone kam Max, der jedoch als Erster aus dem Team zurückkam. Dicht gefolgt von Roel und Lasse. Fabian sortierte sich nach dem ersten Lauf im Mittelfeld ein. Nach dem zweiten Schwimmen kam Roel um Platz 10 liegend aus dem Wasser. Max folgte kurz darauf und war der Letzte, der noch den Anschluss an die erste Gruppe schaffte. Das Spitzenfeld reduzierte sich so auf circa 20 Athleten. Lasse folgte unmittelbar dahinter.
Nach dem letzten Wechsel kam es also zu einer Laufentscheidung um den Sieg. Bis zum Wendepunkt der Laufstrecke liefen circa 13 Athleten noch um den Sieg mit. Ein unfassbar hohes Lauflevel zog sich somit durch die gesamte erste Gruppe. Fünf der vorne laufenden Athleten hatten Bestzeiten über die 5 Kilometer von unter 15 Minuten.
Vier Athleten konnten sich schlussendlich absetzen und Theo Sonnenberg von Weimar gelang dies am besten. Er holte sich den Einzelsieg. Unsere Athleten sortierten sich auf Platz 10 (Max, +0:24), 13 (Roel, +0:31), 18. (Lasse, +1:15) und 28. (Fabian, +1:41) ein. Lasse wurde somit best of the Rest der zweiten größeren Gruppe und zeigte ebenfalls, dass er zu den stärkeren Läufern im Feld gehört.

Wie Fabian bemerkte, „ist es ein Format für Läufer“. Doch auch seine Schwimmstärke kann in dieser Saison und vor allem in den kommenden Rennen noch entscheidend werden. Am Ende reichte es knapp zum dritten Platz mit dem Team. Wir sortieren uns somit hinter Köln und Weimar ein und liegen nach dem ersten Rennen knapp vor Tri Star Oelde.
Bei den Damen ergab sich eine ähnliche Dynamik. Das Schwimmen war von einem extrem schnellen Anfang geprägt – hier wurde sofort mit maximalem Tempo um jede Position gekämpft. Nach einem rasanten ersten Wechsel ging es auf die Radstrecke. Wir fanden uns in einer großen, starken Radgruppe wieder, in der das Tempo enorm hoch war. Der anschließende Wechsel zum Laufen musste sitzen, denn das Laufen war von der ersten Sekunde an brutal schnell. Die Laufstrecke hatte zudem eine minimalen Anstieg, der bei jedem Durchlauf spürbar in die Beine ging.
Kaum war der erste Durchgang geschafft, hieß es auch schon: Durchatmen, Kräfte sammeln und das Ganze noch einmal von vorn! Es war nicht nur für die Zuschauer sehr spannend, sondern auch für uns Athletinnen. Jede von uns biss sich durch und kämpfte für das Team um jeden Zentimeter.
Andrea zeigte eine absolute Spitzenleistung, flog auf der Laufstrecke förmlich an allen vorbei und sicherte sich mit einer unfassbar schnellen Zeit völlig verdient den 1. Platz! Was für eine grandiose Leistung! Kurz darauf folgte Kathia auf dem 5. Platz, Liv kam auf dem 23. Platz und Emily auf Platz 31 ins Ziel.

Somit wurden wir als Team Erster! 🎉💪🏆 Der Jubel war riesengroß. Dieser Wettkampftag hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht und wir sind alle mehr als zufrieden mit unserer Leistung. Ein erfolgreicher Start in die Saison, auf dem wir sehr gut aufbauen können.
Text: Kathia Spiegeler & Max Schröter, Bilder: Frank Schoof
